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Ich
habe Alopecia Areata Totalis und suche Kontakt zu anderen betroffenen
Kinden . Du auch ?
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Warum sind Haare eigentlich so wichtig und was bedeutet Alopecia Areata ??? *** Informationen zum Haarausfall bei Kindern *** Anleitung für Eltern - Das sollten Sie wissen *** Wie kann ich mit Alopecia leben *** Die Zinktherapie *** Ein Alopecia Areata Malbuch zum Ausdrucken *** Download - Pressemitteilung - Ärztekammer BW ( Pdf - Format ) Quelle: „Fortschritte der Allergologie, Immunologie und Dermatologie“ 1997. Seminar über Haarerkrankungen am 11. September (Professor Dr. Wolf-Ingo Worret). Haare haben am menschlichen Körper
wichtige Funktionen und sind keinesfalls nur ein verzichtbares Anhängsel
aus früheren Entwicklungsstufen. Zwar haben wir keinen dicht behaarten
Körper mehr wie unsere Vorfahren, doch existieren Haarfollikel
nach wie vor am ganzen Körper. Ein erwachsener Mensch hat schätzungsweise
5 Millionen Follikel, davon eine Million am Kopf. Nur 100 000 davon
bringen auf der Oberseite des Kopfes, dem „Skalp“, Haare hervor. Einzig
Handflächen und Fußsohlen haben keine Haarfollikel. Haare
schützen einerseits vor Hitzestrahlung, andererseits bewahren sie
den Körper vor Auskühlung vor allem, indem sich kleine Muskeln
an den Haarbälgen zusammenziehen und eine „Gänsehaut“ erzeugen.
Augenbrauen und Augenwimpern schützen die Augen vor Schweiß
und Staub, die Haare in der Nase stellen eine erste Barriere für
Schwebeteilchen aller Art dar. Haare regeln das Zusammenleben vor allem
von Tieren, indem sie Dominanz, Krankheit, Alter oder Aggression signalisieren
können. Haare spielen auch im Sozialverhalten des Menschen eine
nicht geringe Rolle. Nicht umsonst gibt es allein in Deutschland 250
000 Friseure. Eine ganze Industrie sorgt dafür, dass dem Haupthaar
der Menschen in unserem Land "Glanz und Fülle" verliehen
wird und dass es schuppenlos und wunschgemäß gefärbt
ist. Lady-Shaver und chemische Enthaarungsmethoden auf der einen, der
kernig-lässige Eintagesbart auf der anderen Seite sind wichtige
Attribute für Attraktivität und Modernität. Im Extremfall
geht das bis zur "Politisierung" von Frisuren. Man denke nur
an die "Rundköpfe", die "Whigs", im England
des 17. Jahrhunderts oder an Hippies, Skinheads, Punks usw. in unserer
Zeit. Die Liste von Beispielen aus Geschichte und Mythologie ließe
sich endlos fortsetzen. Kein Wunder also, dass Haarausfall, auch wenn
er an sich nicht lebensgefährlich ist, für Menschen, die daran
leiden, ein bedeutendes seelisches Problem darstellen kann. Selbst die
"männliche" schicksalsgegebene diffuse Lichtung des Skalps
bis hin zur Vollglatze kann, vor allem, wenn sie sich schon beim Twen
anbahnt, schwer belasten. Schätzungen gehen dahin, dass etwa 50
% der Bevölkerung der westlichen Welt von einer androgenen Alopezie
betroffen sind. Mehr noch belastet der kreisrunde Ausfall von Haaren
(Alopecia areata), der Verlust des gesamten Kopfhaares (Alopecia totalis)
oder sämtlicher Körperhaare überhaupt (Alopecia universalis),
zumal die Erkrankung im Einzelfall völlig unvorhersagbar verläuft
und therapeutisch schwer zugänglich ist. Statistisch gesehen dürfen
etwa 65% der betroffenen Frauen, Männer und Kinder mit Alopecia
areata damit rechnen, dass die Haare im Zeitraum von 6 Monaten bis zu
2 Jahren nach Krankheitsbeginn an den betroffenen Stellen wieder nachwachsen,
egal, ob sie behandelt werden oder nicht. 35% der Patienten müssen
sich allerdings auf einen längeren Krankheitsverlauf einstellen,
der bei etwa 7% der Patienten in eine Alopecia universalis einmündet.
Prinzipiell besteht aber so gut wie immer die Möglichkeit, dass
erneut Haare gebildet werden, da der Haarfollikel, wenn auch dystrophisch,
während der Erkrankung intakt bleibt. Bekannt ist die Alopezie
seit den alten Griechen. Der römische Schriftsteller Aulus Cornelius
Celsus griff die griechische Überlieferung auf und beschrieb zwei
Formen der Alopezie in seinen medizinischen Werken. Nach ihm wurde die
Alopecia areata früher "Area Celsi" genannt. Wie die
Geschichte des Namens sind auch die Spekulationen über die Ursachen
der Alopecia areata wechselhaft. Um 1800 herum begann darüber eine
wechselvolle Auseinandersetzung. Manche Ärzte vermuteten Parasiten
als Ursache. Sie mögen dabei die Tinea capitis, eine Dermatophytenerkrankung,
vor Augen gehabt haben. Andere Ärzte vermuteten nervöse Störungen
als Verursacher des Haarausfalls. Mit Entdeckung der Hormone entstanden
"hormonelle Hypothesen" zur Alopezie-Entstehung. Parallel
dazu wurden toxische Ursachen diskutiert. Heute geht die Mehrheit der
Wissenschaftler davon aus, dass die Alopezie eine Autoimmunerkrankung
ist. Diese Vorstellung wird vor allem durch zwei Tatsachen gestützt:
1. durch das Infiltrat von Immunzellen, das bei der Alopecia areata
um die Haarfollikel obligat zu finden ist und 2. durch die Förderung
des Haarwachstums an den befallenen Stellen durch Immunsuppressiva.
Außerdem kommt die Alopezie statistisch überzufällig
häufig mit anderen Autoimmunerkrankungen kombiniert vor. Bemerkenswert
ist allerdings, dass die Autoimmunvorgänge bei der Alopezie nicht
zu einer Gewebszerstörung führen - in diesem Fall des Haarfollikels
-, wie dies sonst bei diesem Krankheitstyp üblich ist. Sofern wir
überhaupt therapeutisch bei den verschiedenen Formen der Alopezie
eingreifen, kann dies bis jetzt also immer nur symptomatisch sein. Der
Leidensdruck der Patienten ist dabei die Richtschnur für das ärztliche
Handeln. Professor Dr. Wolf-Ingo Worret ist Leiter der Kosmetik-Abteilung
an der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
der Technischen Universität München. Mein Gästebuch Ich habe seit 3 Jahren
erst 3 Kinder mit meiner Krankheit kennengelernt. Gibt es nur wenige
oder wird über uns nicht gesprochen ? Ich denke, dass sollte anders
werden - oder ??? LinK-Dich - Trage dich in der Linkliste ein Das erste Alopezia Areata Forum und Newsletter für uns Kinder und Eltern Meine Brieffreundin Sascha aus Slowakei
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